Der Rahmen der Einzeltherapie schafft etwas, das nicht einfach herzustellen ist: einen vertraulichen, geschützten Raum, in dem das, was Sie beschäftigt, vollständig Platz hat. Die Sitzung gehört vollständig Ihnen. Das ermöglicht Tiefe. Manche Themen brauchen diesen Rahmen: persönliche Geschichte, prägende Erfahrungen, Dinge, die Raum brauchen, bevor sie geteilt werden können. Gleichzeitig ist Einzeltherapie nicht das einzige sinnvolle Format – für manche Problemlagen ergänzt Gruppentherapie das, was im Einzelgespräch erarbeitet wird.
Einzeltherapie eignet sich für ein breites Spektrum an Anliegen. In meiner Praxis arbeite ich verhaltenstherapeutisch mit Erwachsenen unter anderem bei:
Diese Liste ist nicht abschließend – wenn Ihr Anliegen hier nicht aufgeführt ist, nehmen Sie gerne Kontakt auf.
Wie die ersten Sitzungen aussehen und wie Therapie in meiner Praxis strukturiert ist, finden Sie auf der Seite Ablauf.
Einzelsitzungen dauern 50 Minuten. In der aktiven Behandlungsphase finden sie in der Regel wöchentlich statt; mit zunehmender Stabilisierung wird der Rhythmus häufig gestreckt. Wie viele Sitzungen insgesamt sinnvoll sind, lässt sich erst im Verlauf beurteilen.
In meiner Praxis ist Einzeltherapie auch mit Gruppentherapie kombinierbar. Beide Formate ergänzen sich: Was im Einzelgespräch erarbeitet wird, kann in der Gruppe direkt erprobt werden – und umgekehrt.
Einzeltherapie ist in meiner Praxis auch als Videositzung möglich – über eine verschlüsselte, datenschutzkonforme Verbindung, ohne separate Software-Installation. Sie benötigen lediglich ein Gerät mit Kamera und eine stabile Internetverbindung.
Videotherapie funktioniert für viele Anliegen ebenso gut wie die Sitzung vor Ort. Was sie bietet: örtliche Flexibilität, keine Anfahrt, die Möglichkeit, aus einem vertrauten Umfeld heraus zu arbeiten – gerade dann hilfreich, wenn der Weg in die Praxis schwerfällt oder der Alltag wenig Spielraum lässt.
Für manche bleibt die persönliche Präsenz im Raum wertvoll, und beides lässt sich gut verbinden: Manche Patienten kombinieren Präsenz- und Videositzungen, je nachdem, was zeitlich und organisatorisch passt. Ob durchgehend online, in Präsenz oder als Kombination – was für Ihr Anliegen sinnvoll ist, besprechen wir im Erstgespräch.
Das lässt sich nicht pauschal sagen. Verhaltenstherapeutische Kurzzeittherapie umfasst bis zu 24 Stunden, Langzeittherapie bis zu 80 Stunden. Die tatsächliche Dauer richtet sich nach Anliegen, Verlauf und dem, was Sie erreichen möchten.
Informationen zu Honoraren und zur Kostenübernahme durch PKV und Beihilfe finden Sie unter Kosten.
Übernimmt die PKV die Kosten?
In der Regel ja – die meisten privaten Krankenversicherungen und Beihilfestellen erstatten Psychotherapie bei approbierten Psychologischen Psychotherapeuten. Die genauen Bedingungen hängen vom Tarif ab; es empfiehlt sich, vor Therapiebeginn bei der eigenen Versicherung nachzufragen.
Kann ich Einzel- und Gruppentherapie kombinieren?
Ja. In meiner Praxis ist die Kombination beider Formate möglich und für bestimmte Anliegen sinnvoll.
Passt Einzeltherapie zu Ihnen?
Ob Einzeltherapie, Gruppentherapie oder eine Kombination sinnvoll ist, klären wir im Erstgespräch – unverbindlich, ohne Verpflichtung.
In der Einzeltherapie liegt der Fokus vollständig auf Ihnen und dem, was Sie beschäftigt. In der Gruppe kommt etwas hinzu: die Begegnung mit anderen Menschen, die ähnliche Erfahrungen kennen. Das hat therapeutische Wirkung auf mehreren Ebenen. Die Erkenntnis, dass andere mit denselben Themen kämpfen – Angst, Selbstzweifel, Erschöpfung – kann entlastend sein auf eine Weise, die keine noch so gute Einzelstunde ersetzen kann. Gleichzeitig bietet die Gruppe einen realen sozialen Raum: Neues Verhalten kann direkt ausprobiert werden, Rückmeldungen kommen von Gleichgesinnten statt nur vom Therapeuten.
Für bestimmte Problemlagen ist dieser soziale Kontext nicht nur nützlich, sondern zentral. Wer an sozialen Ängsten leidet, übt in der Gruppe direkt das, worum es geht. Wer sich dauerhaft isoliert fühlt, erlebt in der Gruppe, dass Verbindung möglich ist.
In meiner Praxis sind beide Formate aufeinander abgestimmt. Was im Einzelgespräch erarbeitet wird – Muster erkennen, Zusammenhänge verstehen, Strategien entwickeln – bekommt in der Gruppe seine erste Bewährungsprobe: unter realen Bedingungen, mit echten Reaktionen. Was dabei in der Gruppe aufkommt, findet im Einzelgespräch seinen Raum zur Reflexion.
Für Menschen mit Angststörungen, Zwangsstörungen und Phobien – darunter soziale Ängste, Panikstörungen, generalisierte Angst und Zwänge. Die Gruppe arbeitet mit Exposition und kognitiver Umstrukturierung: dem schrittweisen Herangehen an das, was vermieden wird, und dem gemeinsamen Üben des Dranbleibens – in einem Rahmen, in dem andere dasselbe kennen.
Für Menschen mit depressiven Erkrankungen und Burnout. Verhaltensaktivierung, Ressourcenaufbau und die Auseinandersetzung mit negativen Denkmustern stehen im Mittelpunkt. Depression geht häufig mit Rückzug einher – der Gruppenkontext wirkt dem entgegen und schafft einen Rahmen, in dem Bewegung wieder möglich wird.
Für Menschen unter chronischem Stress – beruflich, privat oder beides. Die Gruppe arbeitet an Stresswahrnehmung, Regulationsstrategien und Prävention. Im Austausch mit anderen entsteht oft das, was im Alltag fehlt: die Distanz, um eigene Muster überhaupt erst zu erkennen.
Ressourcen- und Selbstwertgruppe – Für Menschen, die an ihrer Selbstwahrnehmung und dem Aufbau innerer Ressourcen arbeiten möchten. Als soziale Wesen ist unser Selbstwert in Teilen davon abhängig, was andere uns zurückspiegeln – in der Gruppe entstehen genau diese Momente.
Verhaltenstherapeutische Gruppe auf Basis der Dialektisch-Behavioralen Therapie für Menschen mit Borderline-Persönlichkeitsstörung oder ausgeprägten Schwierigkeiten in der Emotionsregulation. Die Gruppe arbeitet an den vier DBT-Modulen: Achtsamkeit, Stresstoleranz, Emotionsregulation und zwischenmenschliche Wirksamkeit. DBT-Skills sind für den Gruppenkontext entwickelt – das gemeinsame Üben in einem sozialen Rahmen ist Teil der Methode.
Noch im Aufbau.
Die Gruppen finden wöchentlich oder zweiwöchentlich persönlich in den Praxisräumen in Nürnberg statt und umfassen maximal neun Teilnehmende. Die Gruppengröße ermöglicht echte Auseinandersetzung mit dem Einzelnen und schafft das Vertrauen, das therapeutische Arbeit braucht.
Wie das Einzelgespräch ist auch die Gruppe ein vertraulicher, geschützter Rahmen: Alle Teilnehmenden sind zur Verschwiegenheit verpflichtet, und der Einstieg wird sorgfältig vorbereitet – niemand muss mehr teilen, als er möchte.
Einzel- und Gruppentherapie sind in meiner Praxis als Einheit konzipiert. Das angestrebte Verhältnis – eine Einzelsitzung auf zwei Gruppensitzungen – gibt dem Gruppenformat den Raum, seine Wirkung zu entfalten, ohne den persönlichen Ankerpunkt des Einzelgesprächs aufzugeben.
In der Regel erstatten private Krankenversicherungen und Beihilfestellen Psychotherapie bei approbierten Psychologischen Psychotherapeuten – auch im Gruppensetting. Die genauen Bedingungen hängen vom Tarif ab; es empfiehlt sich, das vor Beginn mit der eigenen Versicherung zu klären. Hinweise zu Honorar und Abrechnung finden Sie unter Kosten.
Wie lange dauert eine Gruppe?
Eine Gruppensitzung dauert 100 Minuten und findet wöchentlich oder zweiwöchentlich statt. Wie lange die Teilnahme insgesamt sinnvoll ist, richtet sich nach Anliegen und Verlauf – das lässt sich erst im Prozess beurteilen.
Wie viele Menschen sind in einer Gruppe?
Die Gruppen umfassen maximal neun Teilnehmende. Diese Größe ermöglicht echte Auseinandersetzung mit dem Einzelnen und schafft den vertraulichen Rahmen, den therapeutische Arbeit braucht.
Muss ich vor den anderen über mich sprechen?
Niemand muss mehr teilen, als er möchte. Der Einstieg wird sorgfältig vorbereitet, und das Tempo bestimmen Sie mit. Häufig entsteht die Offenheit, vor der viele anfangs zurückschrecken, mit der Zeit fast von selbst – auch das Erleben, dass andere dieselbe Hürde kennen, gehört zur Wirkung der Gruppe.
Kann ich Einzel- und Gruppentherapie kombinieren?
Ja. In meiner Praxis sind beide Formate aufeinander abgestimmt; für bestimmte Anliegen ist die Kombination besonders sinnvoll. Mehr zur Einzeltherapie
Ist Gruppentherapie so wirksam wie Einzeltherapie?
Für viele Störungsbilder zeigt die Forschung eine vergleichbare Wirksamkeit. Bei manchen Problemlagen – etwa sozialen Ängsten – bietet der soziale Rahmen der Gruppe sogar Wirkfaktoren, die das Einzelgespräch so nicht leisten kann.
Ist Gruppentherapie das Richtige für Sie?
Gruppentherapie wirkt – ob sie für Sie der richtige Einstieg ist, hängt von Ihrer Situation ab. Manche starten zunächst im Einzelgespräch, entwickeln ein Bild von dem, was sie beschäftigt, und wechseln dann ins Gruppenformat. Andere beginnen direkt in der Gruppe. Was für Sie sinnvoll ist, klären wir gemeinsam im Erstgespräch.
Der Rahmen der Einzeltherapie schafft etwas, das nicht einfach herzustellen ist: einen vertraulichen, geschützten Raum, in dem das, was Sie beschäftigt, vollständig Platz hat. Die Sitzung gehört vollständig Ihnen. Das ermöglicht Tiefe. Manche Themen brauchen diesen Rahmen: persönliche Geschichte, prägende Erfahrungen, Dinge, die Raum brauchen, bevor sie geteilt werden können. Gleichzeitig ist Einzeltherapie nicht das einzige sinnvolle Format – für manche Problemlagen ergänzt Gruppentherapie das, was im Einzelgespräch erarbeitet wird.
Einzeltherapie eignet sich für ein breites Spektrum an Anliegen. In meiner Praxis arbeite ich verhaltenstherapeutisch mit Erwachsenen unter anderem bei:
Diese Liste ist nicht abschließend – wenn Ihr Anliegen hier nicht aufgeführt ist, nehmen Sie gerne Kontakt auf.
Wie die ersten Sitzungen aussehen und wie Therapie in meiner Praxis strukturiert ist, finden Sie auf der Seite Ablauf.
Einzelsitzungen dauern 50 Minuten. In der aktiven Behandlungsphase finden sie in der Regel wöchentlich statt; mit zunehmender Stabilisierung wird der Rhythmus häufig gestreckt. Wie viele Sitzungen insgesamt sinnvoll sind, lässt sich erst im Verlauf beurteilen.
In meiner Praxis ist Einzeltherapie auch mit Gruppentherapie kombinierbar. Beide Formate ergänzen sich: Was im Einzelgespräch erarbeitet wird, kann in der Gruppe direkt erprobt werden – und umgekehrt.
Einzeltherapie ist in meiner Praxis auch als Videositzung möglich – über eine verschlüsselte, datenschutzkonforme Verbindung, ohne separate Software-Installation. Sie benötigen lediglich ein Gerät mit Kamera und eine stabile Internetverbindung.
Videotherapie funktioniert für viele Anliegen ebenso gut wie die Sitzung vor Ort. Was sie bietet: örtliche Flexibilität, keine Anfahrt, die Möglichkeit, aus einem vertrauten Umfeld heraus zu arbeiten – gerade dann hilfreich, wenn der Weg in die Praxis schwerfällt oder der Alltag wenig Spielraum lässt.
Für manche bleibt die persönliche Präsenz im Raum wertvoll, und beides lässt sich gut verbinden: Manche Patienten kombinieren Präsenz- und Videositzungen, je nachdem, was zeitlich und organisatorisch passt. Ob durchgehend online, in Präsenz oder als Kombination – was für Ihr Anliegen sinnvoll ist, besprechen wir im Erstgespräch.
Das lässt sich nicht pauschal sagen. Verhaltenstherapeutische Kurzzeittherapie umfasst bis zu 24 Stunden, Langzeittherapie bis zu 80 Stunden. Die tatsächliche Dauer richtet sich nach Anliegen, Verlauf und dem, was Sie erreichen möchten.
Informationen zu Honoraren und zur Kostenübernahme durch PKV und Beihilfe finden Sie unter Kosten.
Übernimmt die PKV die Kosten?
In der Regel ja – die meisten privaten Krankenversicherungen und Beihilfestellen erstatten Psychotherapie bei approbierten Psychologischen Psychotherapeuten. Die genauen Bedingungen hängen vom Tarif ab; es empfiehlt sich, vor Therapiebeginn bei der eigenen Versicherung nachzufragen.
Kann ich Einzel- und Gruppentherapie kombinieren?
Ja. In meiner Praxis ist die Kombination beider Formate möglich und für bestimmte Anliegen sinnvoll.
Passt Einzeltherapie zu Ihnen?
Ob Einzeltherapie, Gruppentherapie oder eine Kombination sinnvoll ist, klären wir im Erstgespräch – unverbindlich, ohne Verpflichtung.
In der Einzeltherapie liegt der Fokus vollständig auf Ihnen und dem, was Sie beschäftigt. In der Gruppe kommt etwas hinzu: die Begegnung mit anderen Menschen, die ähnliche Erfahrungen kennen. Das hat therapeutische Wirkung auf mehreren Ebenen. Die Erkenntnis, dass andere mit denselben Themen kämpfen – Angst, Selbstzweifel, Erschöpfung – kann entlastend sein auf eine Weise, die keine noch so gute Einzelstunde ersetzen kann. Gleichzeitig bietet die Gruppe einen realen sozialen Raum: Neues Verhalten kann direkt ausprobiert werden, Rückmeldungen kommen von Gleichgesinnten statt nur vom Therapeuten.
Für bestimmte Problemlagen ist dieser soziale Kontext nicht nur nützlich, sondern zentral. Wer an sozialen Ängsten leidet, übt in der Gruppe direkt das, worum es geht. Wer sich dauerhaft isoliert fühlt, erlebt in der Gruppe, dass Verbindung möglich ist.
In meiner Praxis sind beide Formate aufeinander abgestimmt. Was im Einzelgespräch erarbeitet wird – Muster erkennen, Zusammenhänge verstehen, Strategien entwickeln – bekommt in der Gruppe seine erste Bewährungsprobe: unter realen Bedingungen, mit echten Reaktionen. Was dabei in der Gruppe aufkommt, findet im Einzelgespräch seinen Raum zur Reflexion.
Für Menschen mit Angststörungen, Zwangsstörungen und Phobien – darunter soziale Ängste, Panikstörungen, generalisierte Angst und Zwänge. Die Gruppe arbeitet mit Exposition und kognitiver Umstrukturierung: dem schrittweisen Herangehen an das, was vermieden wird, und dem gemeinsamen Üben des Dranbleibens – in einem Rahmen, in dem andere dasselbe kennen.
Für Menschen mit depressiven Erkrankungen und Burnout. Verhaltensaktivierung, Ressourcenaufbau und die Auseinandersetzung mit negativen Denkmustern stehen im Mittelpunkt. Depression geht häufig mit Rückzug einher – der Gruppenkontext wirkt dem entgegen und schafft einen Rahmen, in dem Bewegung wieder möglich wird.
Für Menschen unter chronischem Stress – beruflich, privat oder beides. Die Gruppe arbeitet an Stresswahrnehmung, Regulationsstrategien und Prävention. Im Austausch mit anderen entsteht oft das, was im Alltag fehlt: die Distanz, um eigene Muster überhaupt erst zu erkennen.
Ressourcen- und Selbstwertgruppe – Für Menschen, die an ihrer Selbstwahrnehmung und dem Aufbau innerer Ressourcen arbeiten möchten. Als soziale Wesen ist unser Selbstwert in Teilen davon abhängig, was andere uns zurückspiegeln – in der Gruppe entstehen genau diese Momente.
Verhaltenstherapeutische Gruppe auf Basis der Dialektisch-Behavioralen Therapie für Menschen mit Borderline-Persönlichkeitsstörung oder ausgeprägten Schwierigkeiten in der Emotionsregulation. Die Gruppe arbeitet an den vier DBT-Modulen: Achtsamkeit, Stresstoleranz, Emotionsregulation und zwischenmenschliche Wirksamkeit. DBT-Skills sind für den Gruppenkontext entwickelt – das gemeinsame Üben in einem sozialen Rahmen ist Teil der Methode.
Noch im Aufbau.
Die Gruppen finden wöchentlich oder zweiwöchentlich persönlich in den Praxisräumen in Nürnberg statt und umfassen maximal neun Teilnehmende. Die Gruppengröße ermöglicht echte Auseinandersetzung mit dem Einzelnen und schafft das Vertrauen, das therapeutische Arbeit braucht.
Wie das Einzelgespräch ist auch die Gruppe ein vertraulicher, geschützter Rahmen: Alle Teilnehmenden sind zur Verschwiegenheit verpflichtet, und der Einstieg wird sorgfältig vorbereitet – niemand muss mehr teilen, als er möchte.
Einzel- und Gruppentherapie sind in meiner Praxis als Einheit konzipiert. Das angestrebte Verhältnis – eine Einzelsitzung auf zwei Gruppensitzungen – gibt dem Gruppenformat den Raum, seine Wirkung zu entfalten, ohne den persönlichen Ankerpunkt des Einzelgesprächs aufzugeben.
In der Regel erstatten private Krankenversicherungen und Beihilfestellen Psychotherapie bei approbierten Psychologischen Psychotherapeuten – auch im Gruppensetting. Die genauen Bedingungen hängen vom Tarif ab; es empfiehlt sich, das vor Beginn mit der eigenen Versicherung zu klären. Hinweise zu Honorar und Abrechnung finden Sie unter Kosten.
Wie lange dauert eine Gruppe?
Eine Gruppensitzung dauert 100 Minuten und findet wöchentlich oder zweiwöchentlich statt. Wie lange die Teilnahme insgesamt sinnvoll ist, richtet sich nach Anliegen und Verlauf – das lässt sich erst im Prozess beurteilen.
Wie viele Menschen sind in einer Gruppe?
Die Gruppen umfassen maximal neun Teilnehmende. Diese Größe ermöglicht echte Auseinandersetzung mit dem Einzelnen und schafft den vertraulichen Rahmen, den therapeutische Arbeit braucht.
Muss ich vor den anderen über mich sprechen?
Niemand muss mehr teilen, als er möchte. Der Einstieg wird sorgfältig vorbereitet, und das Tempo bestimmen Sie mit. Häufig entsteht die Offenheit, vor der viele anfangs zurückschrecken, mit der Zeit fast von selbst – auch das Erleben, dass andere dieselbe Hürde kennen, gehört zur Wirkung der Gruppe.
Kann ich Einzel- und Gruppentherapie kombinieren?
Ja. In meiner Praxis sind beide Formate aufeinander abgestimmt; für bestimmte Anliegen ist die Kombination besonders sinnvoll. Mehr zur Einzeltherapie
Ist Gruppentherapie so wirksam wie Einzeltherapie?
Für viele Störungsbilder zeigt die Forschung eine vergleichbare Wirksamkeit. Bei manchen Problemlagen – etwa sozialen Ängsten – bietet der soziale Rahmen der Gruppe sogar Wirkfaktoren, die das Einzelgespräch so nicht leisten kann.
Ist Gruppentherapie das Richtige für Sie?
Gruppentherapie wirkt – ob sie für Sie der richtige Einstieg ist, hängt von Ihrer Situation ab. Manche starten zunächst im Einzelgespräch, entwickeln ein Bild von dem, was sie beschäftigt, und wechseln dann ins Gruppenformat. Andere beginnen direkt in der Gruppe. Was für Sie sinnvoll ist, klären wir gemeinsam im Erstgespräch.